W W W . O R G O N O M I E . J I M D O S I T E . C O M

 

Facebook-Einträge von David Holbrook, M.D.

 

 

 

 

Über Panikattacken

David Holbrook, M.D.

 

Die klassische Panikattacke wird tatsächlich durch Angst vor der Angst verursacht. Der Betreffende wird ängstlich, wird dann aber ängstlich darüber, daß er ängstlich ist, weil er nicht ergründen kann, warum er ängstlich ist und von da an geht es abwärts. Wenn du deine Angst aushalten kannst und nicht vergißt auszuatmen, ist die Gefahr viel geringer, daß die Angst zu einer echten Panikattacke ausartet. Per Definition kann eine „Panikattacke“ als Reaktion auf etwas erfolgen, das bewußt ist, oder sie kann überhaupt keinen offensichtlichen Auslöser haben. In diesem Fall wird sie als „Panikstörung“ bezeichnet, wenn sie häufig über einen längeren Zeitraum auftritt. Gemeinhin versucht die gängige Psychiatrie zu insinuieren, daß das auf eine Chemikalie zurückzuführen ist, die aus dem Gleichgewicht geraten ist, aber es liegt, soweit ich es beurteilen kann, immer eine psychologische Ursache vor. Im allgemeinen sind Menschen mit einer Panikstörung so wenig in Kontakt mit sich selbst, daß sie diese Ausbrüche an aufgestauter ängstlicher Energie haben, die aus ihrem Nervensystem ausbricht, weil so viel unterdrückt wird, daß das Nervensystem es einfach nicht mehr halten kann. Die psychische Energie im Nervensystem wird in rein somatische Energie umgewandelt, wenn eine Person nicht genügend Kontakt zu sich selbst hat, um dies zuzulassen. Angst ist ein Signal von den Teilen des Nervensystems („des Geistes“), die sich außerhalb des bewußten Gewahrseins befinden. So oft behandeln Patienten ihre Angst, als müßte sie sofort ausgemerzt werden, etwas Fremdes. Häufig sage ich ihnen: „DU bist deine Angst! Ein Teil von dir versucht, einem anderen Teil von dir etwas mitzuteilen. Höre hin und schau, was du lernen kannst.“

 

 

zuletzt geändert
13.10.19

 

Copyright © 2019