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NACHRICHTENBRIEFE

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NACHRICHTENBRIEFE 2002

 

 

Nachrichtenbrief 30/02

# der Orgonomie zufolge haben Schizophrenie und die Folgen von Cannabis-Konsum viel gemeinsam: "spaced out", "head trip", ein diffuses, DORig verschmutztes Orgonenergie-Feld, die Trennung von Erregung und Wahrnehmung.
        Nach einer Untersuchung des Zentralinstituts für seelische Gesundheit in Mannheim kann Cannabis Schizophrenie vorzeitig auslösen bzw. verschlimmern. Es wurden 232 an Schizophrenie erkrankte Patienten untersucht. Man fand, daß die Schizophrenie bei regelmäßigen Cannabis-Konsumenten im Durchschnitt bereits mit 17,7 Jahren ausbrach. Bei Nichtkonsumenten war sie im Durchschnitt ganze acht Jahre später ausgebrochen! Bei fast 35 Prozent der schizophrenen Cannabis-Konsumenten brach die Krankheit in demselben Moment aus, in dem auch der Konsum von Cannabis begann

        Ein Abstract des Artikels "Cannabis und Schizophrenie" findet sich in der medizinischen Datenbank PubMed, sowie zwei weitere zum Thema, die einen kurzen Überblick geben und die Ergebnisse aus Mannheim bestätigen:

www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=11950549&dopt=Abstract
www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=12003681&dopt=Abstract
www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=12111342&dopt=Abstract

 

Nachrichtenbrief 31/02

# der Linksliberale identifiziert sich mit den Ausgestoßenen dieser Gesellschaft. Dies ist Ausdruck seiner Rebellion gegen den Vater (das "Establishment"). Sie geht einher mit Angst und Schuldgefühlen: das erstere drängt ihn zu "Lösungen" sofort, jeder Aufschub wäre verheerend, das letztere dazu, zwanghaft vermeintlich "Gutes" zu tun und sich in Dinge einzumischen, die er nicht überblicken kann. Sein Modus operandum ist eine herablassende, selbstgerechte Intellektualität, gegen die kein auch noch so rationales Argument ankommt (siehe Bakers Der Mensch in der Falle).
        Ein Beispiel für die Destruktivität des linksliberalen Geistes findet sich im Stern vom 8. März: "Seit fast 30 Jahren sitzt Wilfried Sabasch in der Psychiatrie. 'Nicht therapierbar', lautete die Prognose. Im Auftrag des Stern untersuchte jetzt der renommierte Mainzer Psychiater Johann Glatzel den Häftling." Sein Urteil: "Der Mann muß raus, und zwar sofort." Sabasch saß seit 1971, weil er zwei Frauen angefallen und die Slips heruntergerissen hatte. 1981 war er ausgebrochen und hatte ein junges Mädchen angefallen, dem er ebenfalls den Slip herunterriß. Obwohl die Klinikleitung gewarnt hatte, daß sich sein Zustand im Laufe der Jahre verschlechtert habe, er unberechenbar und aggressiv sei, wurde er auf Druck der Medienkampagne im Mai freigelassen. Jetzt fiel er eine 20jährige an, steckte ihr eine Pistole in den Mund, fesselte sie mit Handschellen, vergewaltigte sie eine Stunde und zwang sie dann für ihn Geld von ihrem Konto abzuheben. Es besteht der Verdacht, daß er vor seiner Festnahme weitere Frauen mißbraucht hat.

 

Nachrichtenbrief 32/02

# wer unsere ORANUR-Seite liest, mag sich fragen, ob denn Atombombentests und ihre Auswirkungen auf die Atmosphäre überhaupt noch erwähnenswert sind. Dazu hat James DeMeo in der OBRL Mailing List vom 3.8. ausgeführt, daß sich in den Wetterbildern nach "subkritischen" Nukleartests in Nevada die gleichen Muster zeigen, wie einst bei richtigen Nuklearexplosionen, nämlich die für ORANUR charakteristische atmosphärische Überexpansion. Die Folge: eine mörderische Hitzewelle, trockene Windstürme mit Blitzen und dann natürlich Waldbrände. Bisher habe es, so DeMeo, in diesem Jahr zwei solcher subkritischer Tests gegeben: der erste am 14.2., der dem sehr guten Schneefall im Westen der USA ein Ende setzte; der zweite am 7.6., der im Westen eine Dürre hervorrief und die gegenwärtigen "dry lightning storms" und Waldbrände einläutete.
www.orgonelab.org/oranur.htm

 

Nachrichtenbrief 33/02

# DOR über Asien: am 11. und 12.8. berichteten Reuters und AP von einer neuen UN-Studie über die Asian Brown Cloud. Eine drei Kilometer dicke dunstige braune Wolke, die über Südasien hängt. "Sie stört den saisongemäßen Verlauf des Monsuns und schädigt die Landwirtschaft, was das Leben von Hunderttausenden in der Region in Gefahr bringt". Auch in weiter entfernten Regionen könnte es zu Auswirkungen kommen: verheerende Überflutungen und Dürren

# ist die Bion-Theorie richtig, muß es "überall" Leben geben.
        Eine Studie von Nasa-Forschern des Johnson Space Center in Houston liefert die bislang stärksten Beweise, daß die in dem vom Mars stammenden Meteoriten ALH84001 gefundenen Magnetit-Körnchen von Bakterien produziert worden sind. 25 Prozent des Materials, so zeigte ein Test, müssen organischen Ursprungs sein (Die Welt, 7.8.02)

 

Nachrichtenbrief 34/02

# am 19.8. wurde die 14. Shell-Jugendstudie Jugend 2002 vorgestellt. Von besonderem Interesse: wie bei den vorangegangenen Jugendstudien wurde von neuem festgestellt, daß bei den deutschen Jugendlichen Religion eine immer geringere Rolle spielt, während sie für die ausländischen Jugendlichen sehr wichtig ist.
        Dies unterstützt einen Punkt in Der politische Irrationalismus aus orgonomischer Sicht: die schleichende Islamisierung Europas, der Triumph der zentralen Ideologie Saharasias im Herzen unserer Gesellschaft

 

Nachrichtenbrief 35/02

# eine Studie der marokkanischen NGO "Freunde und Angehörige von Opfern der Geheimen Immigration": seit 1997 sind in der Meerenge von Gibraltar 10 000 illegale Einwanderer ertrunken. 3286 Leichen wurden an den Stränden gefunden. Mittlerweile seien 80% der illegalen Einwanderer nach Europa Marokkaner. Die Organisation wendet sich an ihre Landsleute: "Geheime Immigration ist Selbstmord - entscheiden wir uns für das Leben!" (Hamburger Abendblatt, 23.8.02).
        Die Todesverachtung der Immigranten zeigt, was Europa blüht: durch den bloßen Bevölkerungsdruck wird Europa nach all den Abwehrschlachten doch noch in Saharasia integriert werden. Und genau dies, die Vernichtung des letzten Hortes des Lebendigen auf diesem Planeten, steht hinter der "rationalen Ausländerpolitik" (vgl. Der politische Irrationalismus aus orgonomischer Sicht)....

# ....ein weiteres Feld der Freiheitskrämerei sind "weiche Drogen". Dazu Der Spiegel Nr. 33 vom 12.8.02:
        Unter dem Motto "Durch Deutschland muß ein Joint gehen!" fordern die Grünen eine "rationale Drogenpolitik". Tatsächlich ist Cannabis bei Kindern und Jugendlichen auf dem Vormarsch wie nie zuvor. Die Folge (nach neuesten Forschungsergebnissen):
        - psychische Abhängigkeit mit Entzugserscheinungen wie Schweißausbrüche, Depression, Unruhe und Angstzuständen;
        - Konzentrationsstörungen;
        - Vergeßlichkeit, Wortfindungsprobleme und Beeinträchtigung des Lernvermögens;
        - Störung der neuronalen Reifung;
        - generelle Verzögerung der Persönlichkeitsentwicklung;
        - eventuell Verstärkung einer Veranlagung zu psychischen Leiden wie Depressionen, Angststörungen oder Schizophrenie;
        [Aus orgonomischer Sicht: eine massive Störung (Abpanzerung) des okularen Segments.]
        Das visuelle System im Gehirn macht zwischen dem 12. und 15. Lebensjahr einen wichtigen Reifungsprozeß durch. Wird in dieser Zeit Cannabis konsumiert, bleibt die visuelle Informationsverarbeitung lebenslang herabgesetzt. [Orgonomen berichten, daß auch in reifen Jahren ein einziger Joint die orgontherapeutische Integrationsarbeit um Jahre zurückwerfen kann.
        siehe auch: www.orgonomy.org/article_027.html]

 

Nachrichtenbrief 36/02

# im Moment erleben wir, unterstützt von Leuten, die ansonsten "die Natur" vor menschlichen Eingriffen bewahren wollen, ein gigantisches biologisches Experiment: die Neudefinition der Familie und der Geschlechterrollen.
        Dazu nun das neue Buch von Kurienerzbischof Paul Josef Cordes: Die verlorenen Väter (Freiburg: Herder, 2002, 176 S., EUR 14.90), das sich aufgrund der neuesten Forschungsergebnisse dagegen wendet, den Vater zu einer "zweiten Mutter" zu machen. Mit dieser "emanzipatorischen" Vorgehensweise wird der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes irreparabler Schaden zugefügt, da der Weg zum "Du", das der Vater im Gegensatz zur symbiotischen Mutter repräsentiert, verbaut wird.
        Linke sind strukturell unfähig bioenergetisch zu empfinden und entsprechend rational zu handeln. Hinzu kommt ihre permanente Revolte gegen "den Vater", die sie alles organisch gewachsene zerstören läßt (vgl. Der politische Irrationalismus aus orgonomischer Sicht)

 

Nachrichtenbrief 37/02

# zum Wahlkampf: man betrachte die Veranstaltungen konservativer Politiker, insbesondere Stoiber und Altbundeskanzler Kohl. Die Störer, mit ihren Pfeifkonzerten, ihrem unflätigen Benehmen, ihrem infantilen Auftreten - wie eine Illustration zu Bakers Der Mensch in der Falle. Dieses Auftreten hat wenig mit Politik und alles mit Psychopathologie zu tun: den Aufstand gegen das "Establishment" ist Rebellion gegen den Vater.
        Zu welchem Infantilismus die Linke fähig ist, zeigt folgender Aufkleber von www.attac-netzwerk.de: "Her mit dem schönen Leben - eine andere Welt ist möglich!" (zur Kindlichkeit der Massen siehe Reichs Bücher Massenpsychologie des Faschismus und Menschen im Staat)

# auf eine Ampel geklebt der Aufkleber von www.aktion-grundgesetz.de: "Geistig behindert ist auch normal" - als wäre es eine Illustration zu Reichs Rede an den Kleinen Mann

# Reich hat sich dagegen gewandt, Babys auf den Bauch zu legen, da dies den Rücken entgegen dem energetischen Orgonom verkrümmt (siehe Projekt "Kinder der Zukunft").
        Nun schreibt der Kinderarzt Dr. Andreas Busse in der Apothekenzeitschrift BABY und die ersten Lebensjahre, man solle Babys erst mit 10 Monaten aufrecht sitzen lassen. Zu frühes Aufsetzen belastet die Wirbelsäule und die Rückenmuskulatur unnötig. Natürlich ist nichts dagegen einzuwenden, wenn das Baby gelegentlich auf dem Schoß sitzt und dabei sicher gestützt und gut gehalten wird

 

Nachrichtenbrief 38/02

# Cloudbusting in Griechenland? Seit Jahren wird das Land von schlimmen Dürren heimgesucht. Nun wurde am 16.9. über "Wetter-Chaos in Griechenland" berichtet: Seit 17 Tagen gibt es in weiten Teilen des Landes Regen. Das hat es mitten im Sommer noch nie gegeben. Bisheriges Rekordjahr in Athen war 1929 - mit sieben Tagen Regen

# dem einen oder anderen mögen die häufigen Hinweise in diesen Nachrichtenbriefen auf das Übergreifen des Islam (und damit Saharasias) auf Europa übertrieben und geradezu "rassistisch" erscheinen. Dazu nun ein Bericht im CNN vom 16.9. über eine Islam-Konferenz in London. Die Organisierer (www.khilafah.com) erwarteten 10 000 Moslems aus ganz Europa, aber es kamen weit mehr. Das offizielle Motto der Konferenz: "Der Islam wird die Welt beherrschen!". Die gezeigten Redeausschnitte rechtfertigen den abschließenden Kommentar des Reporters Walter Rodgers: "Bei diesen europäischen Moslems herrscht die Meinung vor, daß sie nicht in Europa integriert werden wollen. Stattdessen, so bekunden sie, wollen sie Europa verändern." (vgl. Der politische Irrationalismus aus orgonomischer Sicht)

 

Nachrichtenbrief 39/02

# Hoffnung! Dem New Scientist (21.9.) zufolge zieht sich, wie Luft- und Satellitenbilder der Sahel-Zone zeigen, die Sahara zurück. Ein Land wie Burkina Faso wurde in den vergangenen 20 Jahren allmählich wieder grüner. Die Getreideerträge steigen, der Grundwasserspiegel ist um fünf Meter gestiegen, es wachsen wieder mehr Bäume. Warum? Das Klima hat sich verbessert: es fällt etwas mehr Regen. Außerdem haben die Bauern aus der Dürre gelernt und sie gehen heute vorsichtiger und effektiver mit den natürlichen Ressourcen um.
        Vergleicht man diese überraschenden Neuigkeiten mit den Kassandrarufen Reichs in den 50er und Edens in den 70er Jahren, haben sich die orgonomischen Prophetien des Untergangs nicht bewahrheitet. Offenbar gibt es immer noch ein Auf-und-ab in der weltweiten Wüstenentwicklung - keinen unaufhaltsamen Trend zur Wüstenbildung. Kämen nun in Ländern wie Bukina Faso durch geschultes Personal CORE-Techniken zum Einsatz ließe sich der gegenwärtige Trend problemlos intensiveren und vor allem stabilisieren

 

Nachrichtenbrief 40/02

# Schwarzer Faschismus: 27.9.: zwei junge Hamburger iranischer Abstammung wurden in Teheran verhaftet und zu 60 Peitschenhieben plus 2000 Euro wegen Videoaufnahmen verurteilt, auf denen sie in einem Park mit ihren Cousinen herumalberten. 4.10.: Haftbefehl in Teheran gegen eine Schauspielerin und einen Regisseur, weil sie ihn zum Schluß eines Filmfestivals auf die Wange geküßt hat. Demonstrationen von Fundamentalisten am Ort des schockierenden Vorfalls.
        Roter Faschismus: nun erinnere man sich an die Studentenproteste von vor 35 Jahren in Berlin: ausgerechnet gegen den Schah! - Und an das Märchen, daß ausgerechnet Wilhelm Reich ein Leitstern von "1968" war!
        In diesem Zusammenhang betrachte man auch die Allianzen, die sich bei Demonstrationen gegen einen neuen Golfkrieg zwischen Alternaiven und Moslembruderschaften bilden! Oder, daß genau die gleichen Leute und Gruppen, die einst "aufklärerisch" gegen den Antikommunismus wetterten, nun gegen das "Feindbild Islam" agitieren. Es waren und sind Todfeinde der Freiheit und des Lebens.

# im Nachrichtenbrief 33/02 ging es um Hinweise auf "bionöses" Leben auf dem Mars. Dem New Scientist (28.9.) zufolge, fragen sich nun Astronomen von der Universität Texas, ob es in der Venus-Atmosphäre in etwa 50 Kilometer Höhe robuste Bakterien gibt:
        Sonnenlicht und Blitze sollten enorme Mengen von Kohlenmonoxid erzeugen, aber es ist kaum vorhanden, als ob es Mikroben verbrauchen würden.
        Man fand Schwefelwasserstoff und Schwefeldioxyd, zwei Gase die miteinander reagieren und deshalb nur auftreten können, wenn sie ständig produziert werden.
        Carbonylsulfid, das üblicherweise als unzweideutiger Hinweis auf Leben betrachtet wird, ist vorhanden.
        Sollten die hypothetischen Venusmikroben ultraviolettes Sonnenlicht benutzen, um die erwähnten Gase zu erzeugen bzw. zu verbrauchen, würde diese Absorption von UV-Licht das Vorhandensein merkwürdiger "dunkler Flecken" auf Ultraviolett-Bildern des Planeten erklären

 

Nachrichtenbrief 41/02

# liest man in Reichs Zeitschrift für Politische Pyschologie und Sexualökonomie (1934-1938) die Darstellungen über die Lage im Reich, tut sich eine Kluft auf gegenüber dem Bild, das neuere Historiker über eine Art "Nazi-Wirtschaftswunder" und einen "Nazi-Sozialstaat" zeichnen.
        Die Wirtschaftshistoriker Jörg Barten und Andrea Wagner haben vor kurzem festgestellt, daß in der Tat der Lebensstandard unter den Nazis nicht etwa anwuchs, sondern ganz im Gegenteil sank. Dabei orientieren sie sich nicht am Bruttoinlandsprodukt, sondern an arbeitdemokratischen Indikatoren. Während in den übrigen europäischen Ländern die Körpergröße weiter zunahm, stagnierte sie unter den Nazis. Entsprechendes galt für die Lebenserwartung. Besonders bei Kindern zwischen 5 und 15 stieg die Sterbensrate drastisch an. Die gesundheitliche Vorbeugung wurde vernachlässigt, z.B. Impfprogramme. Entsprechend nahm die Diphtherie drastisch zu. Die Lebensmittelqualität verringerte sich, die Ernährungslage verschlechterte sich.
        Und warum war das so? Weil die Nazis, also die "Globalisierungsgegner" von damals, sich von der Weltwirtschaft abkoppelten

 

Nachrichtenbrief 42/02

# Roter Faschismus heute? Man betrachte die Familienpolitik im Lichte der aktuellen Steuer- und Abgaben-Diskussion, all den neuen Belastungen und Ungerechtigkeiten, etwa die Streichung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für viele Produkte des alltäglichen Verbrauchs, was, ähnlich wie die "Ökosteuer", Familien, überproportional belasten wird. Selbst Familienväter mit überdurchschnittlichen Verdienst geraten in finanzielle Bedrängnis, wenn die Frau nicht mitverdient.
        Die kommunalen Spitzenverbände forderten sogar eine generelle Erhöhung der Mehrwertsteuer um einen Prozentpunkt: um Babykrippen (sic!) und Kindertagesstätten finanzieren zu können! Der "Sozialstaat" zerstört die Familien, um sich unter der verräterischen Überschrift "Kinderbetreuung" (sic!) an ihre Stelle zu setzen

# 16.10. (AP): der Kölner Sexualpädagoge Gerhard Glück hat sich gegen Sexualerziehung als reguläres Schulfach ausgesprochen. Dieses intime Thema würde einfach nicht in den Schulalltag mit seinem Leistungsdruck passen. Außerdem sei vielen Lehrern das Thema unangenehm. Sinnvoll seien frei gewählte Kleingruppen mit vertrauten Freunden und Klassenkameraden. Diese Arbeitsgruppen sollen von speziell ausgebildeten Sexualpädagogen geleitet werden, die nicht zu den Lehrkräften der Schüler gehören.
        Wiederholt hat sich Eden gegen den Sexualkundeunterricht an den Schulen gewandt, da dies der falsche Rahmen und die falschen Leute seien. Sexualkundeunterricht an sich sei das Problem

 

Nachrichtenbrief 43/02

# 21.10.: das Max Planck Institut für Biochemie hat ein Kontrollelement des sogenannten "Spindel-Checkpoints" identifiziert, das bei Krebszellen beeinträchtigt ist. Bei einer Schädigung kommt es zu dramatischen Zellteilungsfehlern. Die Forscher glauben, damit einen Ansatzpunkt für neue Krebstherapien gefunden zu haben.
        Das unterstützt die Krebstheorie, die Peter Duesberg Ende der 90er Jahre vorgebracht hat: Krebs beruht nicht auf Genmutationen, sondern auf "Aneuploidie" (eine numerische Abweichung vom normalen Chromosomensatz). Entsprechend sollten in der Krebsvorsorge, so die Forderung Duesbergs, Substanzen nicht auf ihre mutagene Wirkung, sondern auf ihre Fähigkeit hin getestet werden, Aneuploidie hervorzurufen, d.h. den Spindelapparat zu schädigen.
        Duesbergs Ansatz harmoniert wiederum mit Reichs auf der Orgasmustheorie beruhenden Erklärung für den "Reichtum an Kernteilungsfiguren" bei Krebszellen, "Kernreichtum", "Kerndichte", "Chromophilie" (Der Krebs, Fischer TB, S. 241f). Wie für Reich ist auch für Duesberg die Krebszelle ein parasitärer Organismus, der sich vollkommen vom Wirtsgewebe unterscheidet, d.h. eine andere Spezies darstellt. Im Gegensatz zu isolierten Genmutationen verändert nämlich eine abweichende Anzahl von Chromosomen den Phänotypus des betreffenden Organismus (also der Krebszelle im Vergleich zum gesunden Ausgangsgewebe) so drastisch, daß es sich um eine neue, eigenständige Spezies handelt.
        Nachdem Reich und Duesberg von der "wissenschaftlichen" Krebsmafia totgeschwiegen wurden, kann man gespannt sein, ob man je wieder etwas von der "neuen" Entdeckung der Max Planck-Leute hören wird!

 

Nachrichtenbrief 44/02

# in Folge der flächendeckenden AIDS-Kampagne ("Safer Sex", d.h. "Dry Sex", Piercing, dem SadoMaso- und Porno-Boom) macht die Mechanisierung und "Entlüstung" unserer Sexualität weiter Fortschritte:
        Durex hat mit dem Condom "Performa", das seit einigen Wochen im Handel ist, einen sensationellen Verkaufserfolg. Es enthält ein Betäubungsmittel, das den Penis unempfindlich macht und so das "Liebemachen" (die "PERFORMAnce") verlängert. Der Penis wird zum Dildo. Im Reservoir des Condoms befindet sich der auch von Zahnärzten benutzte Wirkstoff Benzocaine, der sich während des Aktes auf der Eichel verteilt und sie taub macht. Dazu paßt auch, daß sich immer mehr Männer beschneiden lassen, damit die Eichel weniger empfindlich ist.
        Neulich im Fernsehen eine Sendung über Beschneidung. Die Emotionelle Pest in Reinkultur. Aufhänger war ein denkbar seltener Exot: ein jüdischer Beschneider in Deutschland (- untergründig: Wer gegen Beschneidung ist, ist ein Nazi!) Dann: fast alle Amerikaner, ein guter Teil der Engländer und Franzosen sind beschnitten - nur die tumben Deutschen sind dazu zu dumm und feige. Ohne Beschneidung droht (wohl unausweichlich) Peniskrebs (Bild wird eingeblendet), der zur Amputation führen kann (Bild wird eingeblendet). Außerdem sind Beschnittene bessere Liebhaber. Eine Medizinerin spricht von der Beschneidung als einer "Modewelle"

# in Der Mensch in der Falle (S. 163) schreibt Elsworth F. Baker über den Körper eines Menschen mit genitalem Charakter u.a.: "Die Geschlechtsteile und die Brüste sind gut, aber nicht übermäßig entwickelt."
        31.10.: 40 Jahre hat der japanische Wissenschaftler Mitsugu Shiga den Busen der Frau erforscht. Resultat: Größe und Form verraten das Sexualverhalten. So sollen Frauen mit kleinen Brüsten kalt und verklemmt sein. Frauen mit großem Busen unkompliziert und ideenreich

 

Nachrichtenbrief 45/02

# 3.11.: in Folge einer massiven Re-Islamisierung der Türkei gewinnen die "gemäßigten" Islamisten die Wahlen. Wichtigstes Ziel der AKP: die Integration der Türkei in die EU!
        Es sei daran erinnert, daß bereits vor 2 Monaten Hans-Ulrich Wehler, der links-liberale Doyen der Historikerzunft, in der Zeit (38) davor warnte, die Türkei in die EU aufzunehmen. Warum wollen die Islamisten überhaupt in die EU? Weil sie damit in den Genuß garantierter Religionsfreiheit kommen und die türkische Diaspora weiter ausbauen können. Wie kann man einem Land mit 30 Prozent Arbeitslosigkeit Freizügigkeit gewähren? Einem Land, dessen Einwohner unintegrierbar sind? (Schließlich gibt es kein Ausländer-, sondern einzig und allein ein Türkenproblem.) Schon jetzt gibt es mehr Türken (67 Millionen) als europäische Protestanten. Bei einem Beitritt in 10 Jahren wird die Türkei das bevölkerungsreichste Land der EU sein.
        Wehlers Analyse kann man anfügen, daß der Zeitpunkt absehbar ist, an dem Europa vom Islam dominiert werden wird. Mit der zwangsläufigen Einführung der Scharia wäre der endgültige Triumph Saharasias da

# 5.11.: nach dem Willen der Drogenbeauftragten der Bundesregierung soll künftig der Besitz von bis zu 10 Gramm Cannabis bundesweit straffrei sein. Marion Caspers-Merk (SPD) sagte, sie wolle den Konsum von Haschisch und Marihuana nicht bagatellisieren, er müsse aber auch nicht dämonisiert werden.
        Man macht aus dem Besitz der (aus orgonomischer Sicht) schädlichsten und "dämonischten" Droge ein Bagatelldelikt, legalisiert sie faktisch, behauptet aber frech, daß man sie natürlich nicht begatellisieren wolle. Die Emotionelle Pest in Aktion

 

Nachrichtenbrief 46/02

# in der Bild-Zeitung vom 15.11. findet sich unter der Überschrift "Sex macht schön und gesund" folgende Meldung:
        "Hamburg - Bei diesen Studien möchte man am liebsten gleich wieder ins Bett springen: Sex stärkt den Immunhaushalt, ist somit gut gegen Erkältungen. Einmal Sex pro Woche erhöht bei Frauen den Östrogengehalt im Blut - sorgt für straffere Haut. Bei acht mal Sex pro Monat soll die Frau bis zu zehn Jahre jünger aussehen. Und: Bei zwei mal Sex pro Woche ist der Mann doppelt so gut gegen Herzinfarkte geschützt wie ein Sexmuffel."
        Vergleicht man das mit den "antisexuellen" Hetze der konservativen Massenpresse zu Reichs Lebzeiten (siehe Der Blaue Faschismus)....

# unsere linksliberalen "kritischen Medien" ergehen sich in Schreckensphantasien über die verheerenden Auswirkungen des "Kreuzzugs" gegen den Terror und eines Waffengangs gegen den Irak: das würde unser Verhältnis zur islamischen Welt unrettbar zerrütten und den Terrornetzwerken neue Mitglieder zutreiben. Ein klassischer "Biologischer Rechenfehler". Siehe: Robert Harman: Responding to Terrorism in the 21st Century
        Belege dazu finden sich in den Reiseskizzen Zwischen Kairo und Kabul (Piper, 158 S., EUR 12) des französische Arabisten Gilles Kepel. So notiert er über ein Treffen mit Studenten in Kairo gleich nach dem Fall Kabuls: "Bin Ladens Sympathiewerte sind ins Bodenlose gestürzt (...). Wehe den Besiegten!" Araber bekunden ihm ihre Erschütterung über "die Bilder vom Freudentaumel der Muslime in Kabul nach der Befreiung von den Taliban, die Wut der Afghanen auf die arabischen Kämpfer (...) Die gesamte islamistische Bewegung sei betroffen."

 

Nachrichtenbrief 47/02

# 19.11.: seit es "Retortenbabys" gibt, wird uns versichert, daß bei ihnen das Risiko von Entwicklungsstörungen nicht höher sei als bei der natürlichen Befruchtung. Nun haben Forscher des Johns-Hopkins-Krankenhauses in Baltimore festgestellt, daß bei jenen Kindern, die aus einer Befruchtung im Reagenzglas hervorgegangen sind, das sogenannte Beckwith-Wiedemann-Syndrom sechsmal häufiger auftritt. Dieses Syndrom ist eine normalerweise extrem seltene Entwicklungsstörung, bei der es zum übermäßigen Wachstum einzelner Organe oder Körperteile kommt.
        Ganz offensichtlich ist, ähnlich wie beim Krebs, durch die mangelnde orgonotische Ladung zum Zeitpunkt der Befruchtung die organisierende und koordinierende Funktion der organismischen Orgonenergie von Anfang an gestört.
        Bereits 1921 (!) hat Reich in diesen Bahnen gedacht (vgl. Chronik der Orgonomie)

# 21.11.: in Stefan Raabs TV Total (Pro7) macht die Grüne Bundestagsabgeordnete Anna Lührmann (19) offen Werbung für Haschisch. In der gleichen Sendung stellt Raab sein neues "Hanflied" vor: "Gebt das Hanf frei!" Man kann sicher sein, daß das ein Hit wird, daß das Musikvideo ständig auf MTV und VIVA laufen und zahllose Kinder zum Cannabis-Konsum animieren wird.
        Am gleichen Tag veröffentlicht das British Medical Journal drei Studien, die zeigen, daß je früher der Cannabis-Konsum beginnt, desto wahrscheinlicher mit schwerwiegenden psychiatrischen Erkrankungen zu rechnen ist:
        - der schwedischen Studie zufolge, würde es ohne Marijuana jeden siebten Fall von Schizophrenie gar nicht geben. Cannabis im Jugendalter erhöht das Risiko an Schizophrenie zu erkranken um 30 Prozent. Das läßt sich, wie die Forscher darlegen, nicht mit dem Argument "Selbstmedikation" wegerklären.
        - das gleiche gilt für die australische Studie, die Depressionen und Angsterkrankungen auf Marijuana zurückführt

 

Nachrichtenbrief 48/02

# V. & V. Trimondi: Hitler, Buddha, Krishna:
        Jede Form von "Spiritualität" ist indiskutabel, wenn sie beinhaltet, daß in den Menschen "psychische Instanzen" installiert werden, die ihnen ihre Seele, d.h. ihre Fähigkeit zur Selbstregulierung, nehmen. Die östlichen Meditationspraktiken sind die bisher ausgefeilste und bei weitem perfideste Form, die Menschen (im Namen von "spiritueller Freiheit"!) zu versklaven

# in letzter Zeit werden David Bohms quantenmechanische Theorien in der Orgonomie immer beliebter. Auf unserer Seite über Orgonenergie-Kontinuum und atomare Struktur wird der mechano-mystische Charakter der Bohmschen Theorien freigelegt.
        Worum es geht, zeigt folgende Stelle aus einer mittlerweile aus dem Netz verschwundenen Website:
        Bohm meinte, daß ein wichtiger Grund, warum sich die Menschen dieses Planeten, hinsichtlich Rasse, Nationalität, Religion und all dem anderen, feindlich gegenüberstehen, in ihrer Tendenz begründet liegt, alles in Bruchstücken zu sehen. Weil der Mensch sich selbst und alles um ihn herum als unabhängig und sich selbst genügend betrachtet, wird er ich-zentriert und abwehrend; "... (...) Er ist unfähig, die Menschheit wirklich als die grundlegende Realität zu betrachten, deren Ansprüche an erster Stelle stehen." Bohm zufolge beginnt dieses Problem der Fragmentierung auf der Ebene des Eigeninteresses (...). Bohm errichtete seine kommunistische Utopie auf der unhaltbaren Annahme, daß das Universum eine perfekt geordnete mystische Ganzheit ist (...). Die meisten Wissenschaftler sind unbeeindruckt von Bohms Verweis auf eine primordiale universelle Harmonie, die sich abwechselnd verbirgt und offenbart. Sie sind sich der chaotischen Zufälligkeit vollkommen bewußt, die Bohm, in seiner Liebe für perfekte Ordnung, nicht wahrhaben wollte. Sie sehen in der Natur, wie Bohr und Heisenberg es getan haben, das Unscharfe und Unsichere; nicht das Werk eines (...) Gottes, der, wie in der mittelalterlichen Theologie, ein Schweizer Uhrmacher ist.

 

Nachrichtenbrief 49/02

# Marx' späte Rache: in praktisch jedem beliebigen Bericht in den Medien über religiös motivierte Unruhen in islamischen Ländern ist sofort "aufklärerisch" davon die Rede, daß das natürlich gar keine religiösen (= sexualökonomischen), sondern rein ökonomische Ursachen habe.
        Reich hat im Christusmord erläutert, daß die genitale Misere im Westen in der Bedeutung weit vor den wirtschaftlichen Sorgen steht "und in den asiatischen Gesellschaften sind sie unmittelbarer Grund und ständige Quelle von deren ökonomischem Elend" (Christusmord, Freiburg 1978, S. 115).
        Siehe dazu auch den Aufsatz Ökonomie und Sexualökonomie

 

Nachrichtenbrief 50/02

# 11.12.: in Pakistan (Saharasia) gab es 2002 einen Anstieg von "honour killings" um 25% im Vergleich zum Vorjahr. In 461 Fällen wurden Frauen von Familienmitgliedern wegen "unmoralischem" Verhalten ermordet. Die Gründe reichen von Ehebruch, über Vergewaltigung (sic!), bis hin zu schlechtem Kochen

 

Nachrichtenbrief 51/02

# im Nachrichtenbrief 33/02 wurde gesagt, daß wenn die Bion-Theorie richtig sei, es "überall" Leben geben müsse und es wurde auf einen Mars-Meteoriten verwiesen. Nun hat man in den Goldminen Südafrikas, mit 3,5 km den tiefsten Minen überhaupt, in Wassereinschlüssen Bakterien entdeckt. Dies verstärkt, wie im Dezember auf dem American Geophysical Union Meeting diskutiert wurde, die Hoffnung, auch auf dem kaum lebensfeindlicheren Mars Leben zu entdecken

 

Nachrichtenbrief 52/02

# in Der Blaue Faschismus wird die Liebe der Inder zu Hitler erwähnt (siehe auch Hitler, Buddha, Krishna von den Trimondis - Buchbesprechung).
        FAZ (17.12): Nach einer Umfrage an einem Elite-College in New Dehli nennen 6 von 10 Studenten Hitler als den Menschen, den sie am meisten verehren. "Der schmerzlich empfundene eigene Mangel an nationaler Selbstachtung gibt der Hitler-Verehrung eine psychologische Richtung. Die immer noch stark hierarchisch aufgebaute Gesellschaft sucht nach 'Gurus', auch nach Machtmenschen, die dem Volke [Selbstachtung geben]."

zuletzt geändert
05.04.07

 

 


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